Mustang Ghia

Der Ford Mustang Ghia war von 1974 bis 1981 die luxuriöseste reguläre Ausstattungsvariante des Mustang und trat die Nachfolge des Mustang Grandé an. Der Name Ghia verwies auf die traditionsreiche italienische Carrozzeria Ghia, die Ford 1970 übernommen hatte, und sollte den Mustang mit einem Hauch von europäischem Luxus und besonderer Eleganz versehen. Anders als die sportlich orientierten Mustang-Modelle konzentrierte sich der Ghia auf hochwertige Innenausstattung, Komfort, aufwendige Zierelemente und eine besonders elegante Dach- und Fensteroptik.

Dabei durchlief der Ghia zwei sehr unterschiedliche Entwicklungsphasen. 1974 bis 1978 war er ein ausgesprochen klassisches Personal-Luxury-Coupé des Mustang II, geprägt von halbem Vinyldach, Opera-Fenstern, Velours, Holzdekor und zahlreichen Komfortdetails. Mit dem neuen Foxbody wurde der Ghia ab 1979 moderner und sachlicher; 1980/81 kamen charakteristische Details wie Turbinen-Radzierblenden, umlaufende Seitenleisten und das optionale Carriage Roof hinzu. 1981 endete die Bezeichnung Ghia beim Mustang; ab 1982 übernahm der GLX seine Rolle.

1974 – der Ghia wird geboren
1974 Ghia 'Saddle Bronze Metallic'

Der erste Mustang Ghia erschien 1974 gleichzeitig mit dem Mustang II. Er war ausschliesslich als zweitüriges Hardtop-Coupé erhältlich und trug intern die Karosseriekennung 60H. Damit war der Ghia von Anfang an eindeutig als eigenständige Luxusausführung identifizierbar.

Sein wichtigstes Erkennungsmerkmal war die aufgewertete Innenausstattung. Zur Serienausstattung gehörten besonders weiche Vinylpolster, grosse Armlehnen, aufwendig gestaltete Tür- und hintere Seitenverkleidungen mit Holzton-Applikationen, 25-ounce-Cut-Pile-Teppich, Türleuchten, ein verkleideter Handbremshebel, hinterer Aschenbecher und das Super-Sound-Paket. Auch die zusätzliche Geräuschdämmung gehörte zum Anspruch des Ghia.

Aussen wurde der Ghia durch Vinyldach beziehungsweise optionales halbes Vinyldach, Ghia-Schriftzüge, spezielle Seitenzierleisten und eine gehobenere Chrom- und Zierausstattung vom normalen Hardtop unterschieden. Die halbe Vinylbespannung war dabei eine besondere optische Interpretation des klassischen Luxus-Coupés.

Beim Ghia konnten die für den Mustang II angebotenen Motoren gewählt werden; der Schwerpunkt lag jedoch klar auf Komfort und Ausstattung und nicht auf Leistung. Bereits im ersten Jahr wurden 89’477 Ghia gebaut – mehr als die Hälfte der 177’671 normalen Hardtop-Coupés und damit eine aussergewöhnlich hohe Verbreitung innerhalb der Mustang-II-Baureihe.

1975 – Opera Fenster und Silver Ghia
1975 Ghia mit neuem Opera Fenster und Silver Luxury Group

Für 1975 wurde das Erscheinungsbild des Ghia deutlich weiterentwickelt. Die wichtigste optische Neuerung waren die charakteristischen Opera-Fenster in den hinteren Dachpfosten. Zusammen mit dem halben Vinyldach entstand damit die für den Mustang-II-Ghia besonders typische Seitenansicht. Ford selbst bewarb diese Kombination ausdrücklich als besonderes Merkmal des Ghia.

Das halbe Vinyldach bedeckte den hinteren Bereich des Daches und bildete ein sogenannte Landaulet. Es war damit gerade nicht mit einem vollständig bezogenen Dach gleichzusetzen. Ein vollständiges Vinyldach konnte ebenfalls bestellt werden. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil die Dachgestaltung heute häufig falsch dargestellt wird.

Der Innenraum wurde nochmals aufgewertet. Zum Luxury Interior gehörten superweiche Vinylpolster, grosse Armlehnen, Deluxe-Tür- und Seitenverkleidungen, farblich abgestimmte Sicherheitsgurte, tiefer Teppich, hinterer Aschenbecher, Handbremsmanschette und Super-Sound-System. Besonders auffällig war die Quarz-Digitaluhr, die zum charakteristischen Ghia-Detail wurde.

Eine der interessantesten Sonderausführungen war der Ghia Silver Luxury Group, der später meist als Silver Ghia bezeichnet wird. Er kombinierte Silver-Metallic-Lackierung, silbernes halbes Vinyldach mit Normande-Struktur, spezielle silberne Seitenleisten, Cranberry-Zierstreifen und ein Cranberry-farbenes Veloursinterieur. Dazu kamen Mittelkonsole, Holzdekor und eine markante stehende Kühlerfigur. Optional war sogar ein Moonroof erhältlich.

Die Ghia-Produktion sank auf 52’320 Fahrzeuge, blieb damit aber deutlich über der Produktion des Mach 1 mit 21’062 Exemplaren.

1976 – Luxus mit noch mehr Individualisierung
1976 Ghia Interieur

1976 blieb der charakteristische Aufbau des Ghia erhalten: Opera-Fenster, halbes Vinyldach, spezielle Seitenzierleisten und luxuriöses Interieur bildeten weiterhin die wichtigsten Erkennungsmerkmale.

Die Innenausstattung konnte nun stärker individualisiert werden. Neben Vinyl waren Stoff-/Vinyl-Kombinationen und Velours erhältlich. Zur Luxury Interior Group gehörten unter anderem grosse Armlehnen, Deluxe-Tür- und Seitenverkleidungen, farblich abgestimmte Sicherheitsgurte, Teppichboden bis in den Kofferraum, Handbremsmanschette und hinterer Aschenbecher.

Das Silver-Ghia-Paket wurde erneut angeboten. Wieder gehörten das halbe Normande-Vinyldach, durchgehende Seitenstreifen, Kühlerfigur, Veloursausstattung und Mittelkonsole zu dieser besonders aufwendig gestalteten Variante.

Interessant ist, dass der Ghia trotz seines Luxusanspruchs weiterhin mit dem 302-ci-V8 erhältlich war. Damit konnte der Käufer Luxusausstattung mit dem grössten regulären Mustang-II-Motor kombinieren.

Die Produktion fiel auf 37’515 Exemplare. Zum Vergleich: Vom normalen Hardtop entstanden 78’508 Fahrzeuge, vom Mach 1 dagegen nur noch 9’232. Der Ghia war damit weiterhin eine der volumenstärksten höherwertigen Mustang-Ausführungen

1977 – Vom klassischen Luxuscoupé zum modischen Ghia
1978 Ghia 'Aqua'

1977 erhielt der Ghia einen etwas moderneren und modischeren Auftritt. Das bisherige Silver Luxury Group wurde nicht fortgeführt. Stattdessen erschien die Ghia Sports Group, die Luxus mit sportlicherer Optik verband.

Besonders charakteristisch war weiterhin das halbe Vinyldach, das nun unter anderem in Schwarz oder Chamois angeboten wurde. Dazu kamen farblich abgestimmte Vinyl-Einsätze in den breiten Seitenleisten, durchgehende Zierstreifen, spezielle Räder und ein schwarzer Kühlergrill. Die Ausführung konnte dadurch deutlich sportlicher wirken, ohne den Luxuscharakter des Ghia aufzugeben.

Innen kombinierte die Ghia Sports Group spezielle Sitzbezüge, Mittelkonsole, Lederlenkrad, schwarze Instrumenten- und Türverkleidungen sowie schwarze Bedienelemente. Der Ghia entfernte sich damit etwas vom konservativen Luxusbild der ersten Jahre und passte sich stärker dem Stil der späten 1970er an.

Die normale Luxury Interior Group bot weiterhin Stoff- oder Vinylpolster, grosse Armlehnen, Deluxe-Türverkleidungen, farblich abgestimmte Gurte und Teppichboden.

Mit 29’510 Fahrzeugen erreichte der Ghia seinen niedrigsten Produktionswert beim Mustang II. Gleichzeitig wurden nur 6’719 Mach 1 gebaut. Der Ghia blieb damit trotz des rückläufigen Mustang-II-Marktes ein deutlich stärker nachgefragtes Modell.

1978 – der aufwendigste Mustang II Ghia
1978 Ghia 'Medium Chestnut Metallic'

1978 erhielt der Ghia seine wohl speziellste Ausstattungsvariante. Die Ghia Sports Group kombinierte nun ein halbes Vinyldach in Schwarz oder Chamois, farblich abgestimmte Seitenleisten mit Vinyl-Einsatz, durchgehende Akzentstreifen und einen schwarzen Kühlergrill mit Aluminiumrädern und Chamois-farbenen Speichen. Dazu kamen ein lederbezogenes Sportlenkrad, Mittelkonsole und schwarze Instrumenten- und Türverkleidungen.

Auch die reguläre Luxury Interior Group blieb umfangreich: Stoff- oder Vinylpolster, grosse Armlehnen, Deluxe-Türverkleidungen, farblich abgestimmte Sicherheitsgurte, 18-ounce-Teppich, grosse Handbremsmanschette und hinterer Aschenbecher gehörten dazu.

Damit war der Ghia zum Ende des Mustang II weniger ein konservatives Luxusauto als vielmehr ein typisches amerikanisches Personal-Luxury-Coupé der späten 1970er. Das halbe Vinyldach und die besonderen Seitenfenster blieben dabei seine wichtigsten optischen Kennzeichen.

Die Produktion stieg wieder auf 34’730 Fahrzeuge. Zum Vergleich wurden 81’304 normale Hardtops und nur 7’968 Mach 1 gebaut.

Übersicht Mustang II Ghia
JahrGhianormale HardtopsMach 1
197489’477177’67144’046
197552’32085’15521’062
197637’51578’5089’232
197729’51067’7836’719
197834’73081’3047’968
1974–78243’552490’42189’027

Damit entstanden vom Ghia fast 2,7-mal so viele Fahrzeuge wie vom Mach 1 des Mustang II.

1979 – die Ghia Ausstattung beim neuen Foxbody
1979 Ghia 'Medium Blue Glow'

Mit dem Modelljahr 1979 wurde der Ghia auf die neue Mustang-Karosserie übertragen. Sein Charakter änderte sich dabei deutlich: Die verspielten Opera-Fenster und die stark dekorierte Mustang-II-Optik wichen einem klaren, kantigen Luxusdesign.

Der Ghia war nun erstmals in zwei Karosserievarianten erhältlich: als klassisches Notchback-Coupé und als Hatchback. Damit wurde die Ghia-Idee erstmals auch mit der praktischen Heckklappe verbunden. Die beiden Ghia-Karosserien besassen eigene Identifikationsnummern: 66H für das Coupé und 61H für das Hatchback.

Die Ausstattung konzentrierte sich auf eine Kombination aus Komfort und optischer Abgrenzung. Dazu gehörten spezielle Sitz- und Türverkleidungen, zusätzliche Teppichausstattung, Ghia-Schriftzüge, besondere Seitenzierleisten, farblich abgestimmte Aussenspiegel und zusätzliche Geräuschdämmung.

Anders als beim Mustang II war der Ghia nun nicht mehr durch ein halbes Vinyldach und Opera-Fenster definiert. Die Luxuswirkung entstand stärker durch Zierleisten, Farben, Innenraum und Detailausstattung.

Mit 56’351 Coupés und 36’384 Hatchbacks entstanden insgesamt 92’735 Ghia. Das entsprach rund einem Viertel der gesamten Mustang-Produktion von 1979 und machte den Ghia damit zu einer ausgesprochen wichtigen Ausstattungslinie.

1980 – Turbinenräder und neuer Ghia-Look
1980 Ghia Hatchback 'Polar White'

1980 wurde der Ghia optisch weiterentwickelt. Besonders charakteristisch waren nun die umlaufenden schwarzen Seitenleisten mit argentfarbenen Einsätzen, die sich deutlich über die Seitenflanken zogen. Hinzu kamen Turbinen-Radzierblenden, Ghia-Schriftzüge am Heck und hochlehnige Vinylsitze mit europäisch gestalteten Kopfstützen.

Damit entstand ein völlig neuer Ghia-Look: weniger klassischer Luxus als beim Mustang II, dafür ein typischer amerikanischer Luxus-Stil der frühen 1980er Jahre.

Das Ghia-Paket war weiterhin sowohl für Coupé als auch Hatchback erhältlich. Die Produktion betrug 23’647 Coupés und 20’285 Hatchbacks, zusammen 43’932 Fahrzeuge.

Motorisch konnte der Ghia weiterhin mit unterschiedlichen Antrieben bestellt werden, darunter der 4,2-Liter-V8 mit 119 PS und der besonders interessante 2,3-Liter-Turbo-Vierzylinder mit 150 PS. Damit war der Ghia trotz seiner Luxusausrichtung keineswegs auf schwache Motorisierungen beschränkt.

1981 – Das letzte Jahr des Ghia
1981 Ghia mit Carriage Roof 'Light Blue Glow'

1981 wurde das Ghia-Konzept nochmals verfeinert. Zu den charakteristischen Ausstattungsmerkmalen gehörten schwarze elektrisch verstellbare Aussenspiegel, Seiten-Pinstriping, Turbinen-Radzierblenden, tief gepolsterte Sitze mit verstellbaren Kopfstützen, Deluxe-Sicherheitsgurte, hochwertiger Cut-Pile-Teppich und zusätzliche Innenraumbeleuchtung.

Besonders interessant waren die zahlreichen Möglichkeiten zur Kombination von Zweifarblackierung und Dachausstattung. Angeboten wurden unter anderem Kombinationen wie Dark Cordovan/Bittersweet, Medium Pewter/Light Pewter, Red/White und Midnight Blue/Medium Blue Glow.

Eine der auffälligsten Optionen war das Carriage Roof. Dabei wurde das feste Coupédach mit einer Vinyl- beziehungsweise Stoffbespannung versehen, sodass der Eindruck eines klassischen Cabriolets mit geschlossenem Verdeck entstand. Das Dach konnte natürlich nicht geöffnet werden. Angeboten wurden unter anderem weisses strukturiertes Vinyl sowie schwarze, blaue oder braune Stoffausführungen.

Beim Hatchback kamen weitere Ghia-spezifische Details hinzu, darunter Turbinen-Radzierblenden, farblich abgestimmte Lamellen an den hinteren Seitenfenstern und das Ghia-Emblem an der Heckklappe.

Der Ghia konnte 1981 mit dem 2,3-Liter-Vierzylinder, 3,3-Liter-Sechszylinder oder 4,2-Liter-V8 bestellt werden. Der Turbo-Vierzylinder entfiel. Die Motoren leisteten 86, 94 beziehungsweise 115 PS.

Die Produktion sank nochmals deutlich auf 13’422 Coupés und 14’273 Hatchbacks, insgesamt 27’695 Ghia.

Damit endete nach acht Jahren die Geschichte des Mustang Ghia.

Übersicht Foxbody Ghia
ModelljahrGhia-KarosserienProduktion GhiaGesamtproduktion MustangBesonderheiten
1979Notchback + Hatchback92’735369’936Ghia als höchste reguläre Ausstattung; erstmals auf Fox-Plattform
1980Notchback + Hatchback43’932271’322Ghia nun für beide Karosserien; neue Zweifarbenlackierung
1981Notchback + Hatchback27’695182’552letzte Ghia-Ausführung; umfangreichere Optionen
1982–0130’418Ghia entfällt; GLX übernimmt die gehobene Ausstattung

Die Ghia-Zahlen ergeben sich aus Notchback + Hatchback: 1979 = 56’351 + 36’384, 1980 = 23’647 + 20’285 und 1981 = 13’422 + 14’273.

Das Ende des Namens Ghia

Mit dem Modelljahr 1982 verschwand die Bezeichnung Ghia aus dem Mustang-Programm. Ford strukturierte die Ausstattungslinien neu und führte den GLX als gehobene Komfortausführung ein. Gleichzeitig kehrte der Mustang GT als sportlich orientiertes Modell zurück.

Damit endete die direkte Linie vom Grandé über den Ghia zum GLX. Der Ghia war jedoch mehr als lediglich eine neue Bezeichnung für ein Ausstattungspaket: Er stellte über acht Jahre hinweg eine eigenständige Interpretation des Mustang dar, deren Schwerpunkt konsequent auf Luxus, Komfort und individueller Gestaltung lag.

Gesamtproduktion 1974-1982
ZeitraumAusführungProduktion
1974–1978Mustang II Ghia243’552
1979Foxbody Ghia92’735
1980Foxbody Ghia43’932
1981Foxbody Ghia27’695
1974–1981Ghia gesamt407’914

Damit entstanden in den acht Modelljahren 407’914 Mustang Ghia. Der weitaus grösste Teil entfiel auf die ersten Jahre des Mustang II; allein 1974 wurden mehr Ghia gebaut als 1977 und 1978 zusammen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der Stückzahlen, wie stark sich der Ghia vom breit akzeptierten Luxusmodell des Mustang II zu einer deutlich kleineren gehobenen Ausstattung des Foxbody entwickelte.

Die wichtigsten Ghia Merkmale auf eine Blick 

Mustang II 1974–1978

  • zweitüriges Coupé
  • Ghia-Kennung 60H
  • halbes Vinyldach über dem hinteren Dachbereich (Landaulet)
  • charakteristische Opera-Fenster
  • Ghia-Schriftzüge und spezielle Seitenzierleisten
  • luxuriöse Vinyl-, Stoff- und Veloursausstattungen
  • Quarz-Digitaluhr
  • Holzdekor
  • grosse Armlehnen und Deluxe-Türverkleidungen
  • umfangreiche Teppich- und Geräuschdämmung
  • Silver Ghia 1975/76
  • Ghia Sports Group 1977/78
  • optional bis zum 302-ci-V8

Foxbody 1979–1981

  • zunächst Coupé und später auch Hatchback als Ghia
  • stärkere Konzentration auf Innenraum und Zierausstattung
  • spezielle Seitenleisten und Ghia-Embleme
  • Turbinen-Radzierblenden ab 1980
  • europäisch anmutende Kopfstützen und luxuriöse Sitze
  • Zweifarblackierungen
  • Carriage Roof als besonders auffällige Luxusoption 1981
  • 1981 letztes Ghia-Modell

Der Mustang Ghia war damit der klassische Luxus-Mustang der zweiten und frühen dritten Generation – zunächst mit starkem amerikanischem Personal-Luxury-Charakter, später mit einem moderneren und zurückhaltenderen Luxusverständnis.

Zusammenstellung: Marcel Alder